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2018年3月30日 星期五

Schulterblick beim Chefredakteur

WELT AM SONNTAG

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
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unglaublich, wie die Zeit vergeht, wenn Sie mich fragen. Ich habe durchaus noch den Geschmack von Spekulatius im Mund, doch die nächste WELT AM SONNTAG erscheint tatsächlich schon am Ostersonntag! Dementsprechend haben wir einige spannende Themen für Sie vorbereitet, die sich mit dem österlichen Mythos beschäftigen.

Dirk Schümer hat sich tief in Geschichte und Forschung vergraben und geht einer der interessantesten Figuren des Neuen Testaments auf den Grund: Seine Gedanken zu Judas lesen Sie im großen Titelthema.

Außerdem gibt es Spannendes aus der Archäologie zu berichten: Es scheint, als hätten die Kreuzritter es bei der Beschreibung des Kreuzweges nicht allzu genau genommen. Historiker haben Hinweise gefunden, dass die antike Via Dolorosa einen anderen Verlauf nahm als bislang angenommen. Wir haben die beiden Varianten des Leidensweges Christi verglichen.
 
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Auf der Suche nach gutem Kartenmaterial zu Jerusalem.

Auf den politischen Seiten widmen wir uns noch einmal zwei Fragen, die seit Monaten die Diskussionen beherrschen. Was ist eigentlich konservativ? Wir haben uns – wie bereits vergangene Woche angekündigt – mit Volker Kauder getroffen und mit dem Fraktionsvorsitzenden der Union über dieses Thema ausführlich gesprochen.

Und: Was bedeutet uns eigentlich Heimat? Susanne Gaschke hat sich ihre Gedanken gemacht. Darüber hinaus müssen wir bei einigen Themen auf die aktuelle Entwicklung warten (ich schreibe diesen Newsletter produktionsbedingt am Mittwoch): Was tut sich in Sachen Carles Puigdemont? Wie wird Putin auf die sehr deutliche (und meiner Meinung nach auch sehr richtige) Antwort der meisten europäischen Länder im Fall Skripal reagieren?

Außerdem ist unser Autor Manfred Klimek nach Kärnten gereist – denn dort, wo die FPÖ die ersten großen Erfolge erzielte, sind überraschenderweise die Volksparteien ÖVP und SPÖ wieder auf dem Vormarsch. Woran liegt das, kann oder wird sich das in den übrigen Bundesländern wiederholen? Also: Gibt es eine Populistendämmerung in unserem Nachbarland?

Sehr schnell vergessen scheint in den USA der Abgasskandal von VW. Der deutsche Konzern feiert ein regelrechtes Comeback, gerade mit großen SUV- und Pick-up-Modellen. Das neueste heißt übrigens „Atlas" – und ist so groß, dass es in Deutschland gar nicht vermarktet wird. Als unsere Sportredaktion ihr Thema als „Wir reden mit Franzi van Almsick über das Älterwerden" in unserer Konferenz vorstellte, regte sich Protest. Die Dame wird 40 Jahre alt – das sei doch kein Alter! Aber Spitzensportler haben offensichtlich ein anderes Verhältnis zum Älterwerden. Was Frau van Almsick dazu sagt, lesen Sie am Sonntag im Sport, genauso wie ein Interview mit Max Kruse und unsere große Berichterstattung über das Spitzenspiel der beiden Bundesliga-Vereine, die einfach keinen neuen Trainer finden: Borussia Dortmund und Bayern München. Kaum zu glauben, aber wahr.

Ansonsten: Was macht eigentlich die hochgelobte Sheryl Sandberg von Facebook in der Krise des Konzerns? Warum ist es so einfach, sich in Deutschland Messer zu besorgen, und was bitte schön ist denn Slow Living, der nächste Wohntrend? Antworten am Ostersonntag. Die Zeitung müssen Sie nicht suchen, Sie finden sie im Briefkasten.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins Wochenende,
Ihr Peter Huth
 

taz Newsletter vom 30. März 2018

*** taz am Wochenende ***
1. THEMEN AM 31.MÄRZ / 01. April

*** Geschenkt ***
2. FREIKARTEN FÜR GURU GURU

*** taz Shop ***
3. ©TOM 7500 - DAS NEUESTE BRIKETT MIT 500 COMICS

*** taz Panter Preis ***
4. HELDINNEN UND HELDEN GESUCHT

*** taz FUTURZWEI ***
5. WARUM SO ERNST, HERR BÖHMERMANN?

*** taz Hausblog ***
6. taz.de: DOPPELSPITZE WIEDER KOMPLETT
7. taz REPORT 2021: DIE DISKUSSION HAT ERST ANGEFANGEN

*** taz lab 2018 ***
8. DER KONGRESS ZUR ZUKUNFT DER ARBEIT

*** taz Genossenschaft ***
9. GENOSS*IN WERDEN UND GEWINNEN

*** Leipziger Buchmesse ***
10. NACHLESE 2018

*** taz auf instagram ***
11. DIE TAZ KANN AUCH SCHÖN!

*** Kontakt ***
*** Newsletter abbestellen ***
*** Impressum ***

******************************************

*** taz am Wochenende ***
1. THEMEN AM 31.MÄRZ / 01. April

SOCIAL MEDIA: Im November verlor der Präsident der Vereinigten Staaten für 11 Minuten sein wichtigsten Machtinstrument. Warum sperrte ein Twitter-Mitarbeiter den Account @realDonaldTrump? Wir haben ihn getroffen.

SUCHT: Seit 29 Jahren nimmt Roland Beinhard Methadon und stillt so seinen Hunger nach Heroin. Kaum einer macht das länger als er. Vor 30 Jahren begann die Drogenersatztherapie in Deutschland.

VIAGRA: Als der US-Konzern Pfizer eine blaue Pille auf den Markt brachte, schrieb die taz von einem Angriff auf Frauen durch den pharmakalogischen Komplex. Dabei verdeckt diese Kulturkritik den Blick auf die eigentliche Not: Wir wissen zu wenig über männliche Sexualität.

SACHKUNDE: Warum gewinnen den Marathon immer Kenianer? Was hilft gegen Unterzuckerung? Eine Handreichung für die wichtigsten 42,195 Kilometer, die es gibt

ABSCHIED: Joan Baez ist jetzt 77 Jahre alt. Und auf Abschiedstournee. Liebeserklärung einer Nachgeborenen.

Mit Kolumnen von Peter Unfried und Ariane Sommer



*** Geschenkt ***
2. FREIKARTEN FÜR GURU GURU

Die legendären Krautrocker feiern ihr fünfzigjähriges Bühnenjubiläum mit einer weiteren Tour. Für das Konzert in Berlin am 20. April 2018 verlosen wir 5x2 Karten.
http://taz.de/!166235/



*** taz Shop ***
3. ©TOM 7500 - DAS NEUESTE BRIKETT MIT 500 COMICS

Freuen Sie sich auf diese neue Sammlung mit alten Bekannten: die Post-Oma, die Bademeister, Ralf, die gute Fee, den Teufel und das Kind im Fahrradsitz.
www.shop.taz.de/product_info.php?products_id=244581



*** taz Panter Preis ***
4. HELDINNEN UND HELDEN GESUCHT

In diesem Jahr verleiht die taz Panter Stiftung zum 14. Mal den taz Panter Preis. Die Auszeichnung richtet sich an Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere stark machen und Missstände aufdecken. Die uneigennützig für eine bessere Welt kämpfen – ohne sich dabei selbst ins Scheinwerferlicht zu rücken.
Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung: Stellen Sie uns bis zum 15. April Ihre HeldInnen vor:
http://www.taz.de/!165860/



*** taz FUTURZWEI ***
5. WARUM SO ERNST, HERR BÖHMERMANN?

Wir lasen einen Tweet von Jan Böhmermann und dachten: Hey, das ist ja ein politisch-humanistisches Manifest für 2018! Das Gespräch.
https://www.taz.de/!166253/




*** taz Hausblog ***
6. taz.de-DOPPELSPITZE WIEDER KOMPLETT

Ute Zauft wird Online-Ressortleiterin der taz. Sie kommt vom Online-Nachrichtenportal rbb|24 und leitet ab Mai gemeinsam mit Malte Göbel den Online- und Social Media-Auftritt der taz.
http://blogs.taz.de/hausblog/2018/03/28/



7. taz REPORT 2021: DIE DISKUSSION HAT ERST ANGEFANGEN

"In drei Jahren geht das Geld aus, 'Krawallo' und Artikel für einen Euro pro Stück - der irre taz Innovations-Report" titelte Meedia am 9. März 2018. Und was sollen wir sagen? Mission geglückt. Aufwecken, mutige Visionen entwickeln, Debatten anstoßen, das ist und war das erklärte Ziel des taz Reports 2021.
http://blogs.taz.de/hausblog/2018/03/28/



*** taz lab 2018 ***
8. DER KONGRESS ZUR ZUKUNFT DER ARBEIT

Am 21.4. findet im HKW in Berlin wieder das taz lab statt. Das Thema diesmal: Wie wollen wir arbeiten?

Wir diskutieren über Fleiß und Faulheit, Digitalisierung und Prekarisierung, Gewerkschaftliches und Start-Uppiges, über Automatisierung und Work-Life-Balances, Gewerkschaften und Klassenkämpfe, und über die Kunst, eine bessere Gesellschaft zu schaffen. Kein "Tunix" - aber viel "Tu was"!

Weitere Informationen und das Programm unter:
http://www.taz.de/!p5143/



*** taz genossenschaft ***
9. GENOSS*IN WERDEN UND GEWINNEN

Engagieren auch Sie sich für Meinungsvielfalt und gegen Meinungsmache: Weil unsere demokratische Gesellschaft eine unabhängige Presse braucht, sichern mehr als 17.600 Menschen die publizistische und ökonomische Unabhängigkeit ihrer Zeitung.

Wir suchen das 18.000. Mitglied, unter allen NeuzeichnerInnen verlosen wir ein taz Rad.
http://www.taz.de/!166138/



*** Leipziger Buchmesse ***
10. NACHLESE 2018

Die Kisten und Koffer unseres taz-Buchmesseteams sind ausgepackt, die Banner verstaut und die Nachbereitung ist in vollem Gange.
Falls Sie keine Gelegenheit hatten, bei uns am Stand in Leipzig vorbei zu schauen, dann stöbern Sie doch ein wenig auf unserem Buchmesseportal, wo wir Ihnen eine Auswahl unserer Lesungen als Video und demnächst auch alle Veranstaltungen aus dem taz Studio als Audio-Datei zur Verfügung stellen.
www.taz.de/buchmesse

Einen guten Überblick über die Messe selbst bekommen Sie auf unserem Buchmesseblog
blogs.taz.de/buchmesse/



*** taz auf instagram ***
11. DIE TAZ KANN AUCH SCHÖN!

Bilder und Nachrichten aus dem taz-Alltag und der Welt finden Sie auf
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10969 Berlin
Geschäftsführer: Karl-Heinz Ruch
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Amtsgericht Berlin-Charlottenburg 92 HRB 14548

E-Mail: newsletter@taz.de
Telefon: 030 259 02 119

Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Jochen Ronig

2018年3月28日 星期三

Von Afrika bis Zegna, von Maye Musk bis Marcel Reif

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Liebe Leser,
aus gegebenem Anlass tritt die neue BILANZ nicht erst am Freitag, sondern bereits Morgen in kraftvoll-kultivierte Erscheinung, am Gründonnerstag, also um 24 Stunden zu früh. Denn am Karfreitag sind fast alle Läden zu und dicht und öffnen durchaus nicht. Und erst am Sonnabend in den Handel zu kommen? Nein, dies zogen wir aus Gründen, die auf der Hand liegen, nicht einmal in Erwägung. Als Monatstitel hat man schon von Natur aus keine Minute zu verlieren. Deswegen empfehle ich Ihnen dringend, morgen früh umgehend an den Kiosk zu eilen, denn am Sonnabend könnte die erste Auflage bereits vergriffen sein.
 
Gern wiederhole ich, dass die BILANZ der WELT nicht mehr als kostenlose Zutat verabreicht wird, sondern seit dem vergangenen Monat ganz allein ihrer Wege geht. Nur WELT-Abonnenten erhalten sie weiterhin gratis und franko und zuverlässig frei Haus. Und natürlich die tüchtigen Abonnenten der BILANZ selbst. 45 Euro für zehn Ausgaben, gedruckt oder als federleichtes E-Papier in einzigartiger Farbenpracht, das ist, weiß Gott, ein gutes Geschäft.
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Auf dem Titel abgebildet ist Ruandas Staatspräsident Paul Kagame, in Deutschland relativ unbekannt, in Afrika jedoch einer der Großen, auch der ganz großen Anführer, vielleicht der größte von allen. Mit ihm haben wir ein Gespräch geführt über die Möglichkeiten einer engeren und vor allem besseren Zusammenarbeit von Afrika und Europa (Paul Kagame ist auch Vorsitzender der Afrikanischen Union), namentlich in Hinsicht auf die Eindämmung der Flüchtlingsströme. Denn es sind gerade die Jungen und Klugen, die Mutigen und Ehrgeizigen, die ihre Heimatländer verlassen und sich auf den Weg nach Europa machen, fliehend vor Krieg oder Armut.

Seinen afrikanischen Amtskollegen wirft Kagame im BILANZ-Interview schwere Versäumnisse vor: „Wir hätten schon lange etwas unternehmen müssen, um dies zu verhindern." Von Afrika selbst fordert er eine „schlüssige Strategie für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung". Der gemeinsame afrikanische Markt, der jetzt entstehe, habe „das Potenzial, die Verhältnisse grundlegend zu verändern". Afrika schöpft neue Hoffnung. Europa auch.

Der Fortschritt, liebe Leser, ist für gewöhnlich nicht aufzuhalten — es sei denn, er tut es selbst. In zwei großen Geschichten erzählen wir Ihnen a) von den Schwierigkeiten der hiesigen Autoindustrie, ihren Kunden Elektroautos zu liefern, ohne dass sie während des Wartens einschlafen oder Schlimmes erleiden, und b) wie das forsche, kleine Estland seine staatlichen Dienstleistungen in einem Maße digitalisiert und damit bürgerfreundlich gestaltet hat, dass man sich in der Rest-EU, zumal in Deutschland, nur wundern oder wie ins 20. Jahrhundert zurückversetzt vorkommen kann.


Zukunftsforschung in Estland, fotografiert von Fabian Weiss

Rückschritt durch Stillstand sozusagen: In einem Land, wo man 50 Mbit im Internet schon für schnell hält. Bei mir daheim in New York jagte ich vor fünf Jahren mit 300 Mbit durchs Verizon-Netz, inzwischen sind 940 Sachen drin.

Auf dem Spielplan im April stehen darüber hinaus:

- ein Dialog über Kuka-Roboter,


Kuka-Chef Till Reuter (Foto: Dennis König)

- eine Aufführung der „Schaumigen Kunst" von Marcel Reif,

- eine Verwegenheit über Künstliche Intelligenz mit Trent McConaghy sowie


Trent McConaghy (Foto: Viviane Wild)

- eine Schweinerei zum Thema „Kunstfleisch als Milliardenmarkt".

Unser Spezial „Mode & Stil" schließlich dreht sich um Luxus und Lebensart: Wir haben mit Ermenegildo Zegna und Giuseppe Santoni gesprochen und uns u.a. mit dem Mannequin Maye Musk getroffen, der Mutter von Elon.

Schöne Grüße und frohe Ostern,

Ihr Klaus Boldt


Foto: Simone Scardovelli

BILANZ ist am Donnerstag, dem 29. März, an allen Kiosken für 5 Euro erhältlich.